Güterwegebau (September 2008)

 
  Die Firma A.Pichler GmbH ist unter anderem sehr professionell im Güterwegebau tätig. Momentan wird am Triebener Tauern auf 1.400 m im sehr steilen und unwegsamen Gebiet ein anspruchsvoller Güterweg für das Stift Admont gebaut.



Diese Bautätigkeit erfordert vom Baggerfahrer viel Fingerspitzengefühl und Können.

Dabei fräst sich der Bagger mit einem ER 1500-3 Querschneidkopf (Erkat Anbaufräse) durch das äußerst steile und unwegsame Gelände. Das Gestein ist teilweise sehr hart (bis 70 MPa). Trotzdem wird eine Leistung von ca. 20-30 m³ in diesem Material erreicht. Das teilweise in Schichten gelagerte Gestein bricht beim Fräsen so, dass es ohne Nachbearbeitung zum Wegebau verwendet werden kann.

So erweist sich das Fräsen im Gegensatz zur Arbeit mit dem Hydraulikhammer als sehr wirtschaftlich. Der Gesteinsabbruch mit der Fräse hat außerdem den Vorteil, dass das Material flächenhaft abgetragen werden kann und sich nicht wie beim Hammer tiefe Risse im Gestein bilden. Dadurch wiederum verringert sich die Erosion und teure Hangsicherungsmaßnahmen können teilweise ganz ausbleiben bzw. verringern sich erheblich.



 
    © PRUCHA, Ines Baumaschinen, Ganghofergasse 25, A-1110 Wien