Grosseinsatz für 9 Stück Erkat - Spezialfräsen bei der
                 Generalsanierung des Ofenauer und des Hiefler Tunnels
                 in Östereich 2004/2005

 
 
Tunnelsanierung Hiefler Tunnel und Ofenauer Tunnel
Die Oströhren des Ofenauertunnels mit einer Länge von 1,4 km und die des Hieflertunnels mit einer Länge von 2,0 km an der A 10 Tauern Autobahn, Richtung Salzburg gehören zu den ältesten Autobahntunneln in Österreich. Die beiden Tunnel stehen nun bereits seit 30 Jahren unter Verkehr.

Bis zu 74.000 Fahrzeuge pro Tag, das zutretende Bergwasser sowie der Wassereintritt durch Risse und Fugen unmittelbar nach Niederschlägen bzw. nach der Schneeschmelze beeinträchtigten den Gebrauchszustand der baulichen und elektrotechnischen Anlagen.

Die beiden Tunnelröhren sollen nach der Sanierung den aktuellen Sicherheitsstandards und in ihrer Gebrauchsdauer einem neuen Tunnel entsprechen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf EUR 34 Mio.

Nach der Sommersaison, im September 2004 starteten die Bauarbeiten. Für die Gesamtsanierung der Tunnel stehen nur knapp 9 Monate zur Verfügung, denn Ende Juni 2005 soll der Verkehr bereits wieder ungehindert über die A 10 rollen.

Eine große Aufgabe für die insgesamt 9 Stück Erkat - Baggeranbauräsen welche auf der Baustelle rund um die Uhr im Einsatz sind, denn der enge Zeitrahmen für das Abfräsen der ca. 20 bis 25 Zentimeter dicken Beton - Innenschale muss unbedingt eingehalten werden.

Auf Grund jahrelanger positiver Erfahrungen führender österreichischer Tunnelbaufirmen mit den robusten ERKAT-Spezialfräsen hat sich die ARGE OHT in Golling bewusst für diese Marke entschieden. Auch das prompte Service der Firma ERKAT trug dazu bei, dass nun mehr 9 Maschinen dieser Marke eingesetzt wurden.

Erkat selbst hat speziell für diesen Einsatz eine Tunnelfräse, die ER 1500 T entwickelt. Die Fräse ist mit einem besonderen Tunnelschneidkopf ausgerüstet, welcher mit speziellen Rundschaftmeißeln bestückt wurde. (siehe Foto 1 und 2).

Mit der 1,5 Meter breiten ER 1500-1 T, angebaut an einen Teleskopbagger kann das Tunnelprofil im Firstbereich besonders exakt abgefräst werden. Eine hohe Schnittgeschwindigkeit, ein dichter Meißelbesatz und die besondere Form des Schneidkopfes bringen optimale Fräsergebnisse und garantieren nur geringe Nacharbeitszeiten.

Mit mehreren Geräten der Serie 1500 (ER 1500-3 XL bzw. ER 1500-1 XL und ER 1500-1T) wird die Betonschale im Stossbereich des Tunnels (die Seitenwände) abgefräst. Da an dem Projekt mit unterschiedlichen Baggertypen gearbeitet wird, kommen die Vorteile des Baukastensystems der Erkat-Spezialfräsen im Hinblick auf Drehzahl und Schneidkraft bzw. die veränderbare Schneidkopfbreite der Fräsen voll zum Tragen.

Mit einer maximalen Schneidkraft der ER 1500 - 3 von knapp 70.000 N beißen sich die Qualitäts - Rundschaftmeißel von Erkat in die bis zu 60 MPa harte Betonschale. Die Gewinnungsleistung in diesem harten Beton liegt je nach Bagger und Einsatz zwischen 2 und 5 m3/Stunde.

Erkat ER 1500 T am Teleskopbagger Erkat ER 1500 T
ER 1500 T (Schneidkopfbreite 1.500 mm ) am Teleskopbagger beim Nachfräsen des Stoßes. ER 1500 T beim profilgenauen Abtrag des Betons im Firstbereich des Tunnels.

Erkat ER 1500 XL mit Produktionsschneidkopf Erkat ER 1500 T gleichmäßiger Verschleiß
ER 1500 XL (Schneidkopfbreite 1.000 mm ) mit Produktionsschneidkopf beim Vorfräsen des Stossbereiches. gleichmäßiger Verschleiß der Rundschaftmeißel auf dem Spezialschneidkopf der ER 1500 T.



 
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